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Dodgeball-Regeln

Unsere Kinderregeln

Wir haben die Regeln für Kinder absichtlich etwas abgeändert. Das Ausscheiden des Werfers beim Fangen seines geworfenen Balls wurde entfernt, ebenso wie das Blocken eines Wurfes mit einem Ball in der Hand. Mit der ersten Regel sollen auch wurfschwache Kinder animiert werden zu werfen ohne Angst haben zu müssen auszuscheiden. Mit beiden Regeln wollen wir die Kinder auf das Fangen des Balles fokussieren, was später im Erwachsenenbereich von großer Bedeutung sein könnte.

1. Fairplay:
Der Grundgedanke des Spiels ist das Fairplay, das bedeutet, dass der Schiedsrichter nicht alle Situationen wahrnehmen kann und deshalb jeder Spieler selbstständig nach dem er getroffen wurde das Feld verlässt.
Jede Form von Beleidigungen oder aggressivem Verhalten gegenüber Mitspieler im eigenen Team oder gegenüber Spieler aus anderen Teams ist unzulässig und kann mit Ausschluss des Spielers für das Spiel / Turnier geahndet werden.

2. Spielfeld:
Für das Spielfeld wird ein normales Volleyballfeld verwendet. Am Rand jeder Spielhälfte ist die Bank für gerade ausgeschiedene Spieler. Dort setzen sich die Spieler schnellstmöglich und in der Reihenfolge wie sie ausgeschieden sind nebeneinander hin.

3. Ziel des Spiels:
Das Team, das es schafft alle gegnerischen Spieler abzuschießen, gewinnt den Satz. Ein Spiel kann aus mehreren Sätzen bestehen.
In Turnieren spielen wir mit mehreren Gewinnsätzen. Je nach Anzahl der teilnehmenden Mannschaften wird ein Satz eine zeitliche Begrenzung haben. Ist die Zeit eines Satzes abgelaufen, aber auf beiden Seiten befinden sich noch Spieler im Feld, wird das Spiel pausiert. Der Schiedsrichter zählt die tatsächliche Anzahl der Spieler, die sich von jedem Team noch auf dem Spiel befinden (ohne bereits ausgeschiedene Spieler). Das Team das mehr Spieler im Spielfeld hat gewinnt den Satz. Haben beide Teams gleich viele Spieler im Spielfeld gibt es eine Verlängerung. Diese wird vom Schiedsrichter bekannt gegeben und gestartet.
Die Verlängerung endet, wenn nicht mehr gleich viele Spieler bei beiden Teams im Spielfeld sind:
a) Ein Spieler ausscheidet, dann gewinnt das andere Team.
b) Ein Spieler fängt einen Ball, sodass ein Spieler von der Bank zurück ins Spielfeld kommt, dann gewinnt dieses Team.

4. Teams:
Jeweils 6 Spieler treten gegeneinander an. Zu einem Team dürfen auch bis zu 4 Auswechselspieler gehören. Zwischen zwei Sätzen darf gewechselt werden oder bei Verletzung eines Spielers.

5. Bälle:
Man kann zur Einführung des Spiels mit weniger Bällen beginnen (2 bis max. 6 Stück).
Wichtig: Es dürfen nur Softbälle (Elefantenhautbälle) oder spezielle Stoffbälle verwendet werden.
Bei Spielen oder Turnieren verwenden wir 6 Elefantenhautbälle 18cm Durchmesser.

6. Startsprint:
Aus Gründen der Sicherheit und zur Minimierung des Verletzungsrisikos, werden die 6 Bälle zu Spielbeginn nicht auf die Mittellinie, sondern zu jeweils 3 Stück auf die Angriffslinien des Volleyballfeldes gelegt. Die beiden Teams stehen sich hinter ihrer jeweiligen Grundlinie gegenüber. Auf das Kommando: „ Drei, zwei, eins, DODGEN“! beginnt das Spiel.

7. Ausscheiden:
Ein Spieler scheidet aus, wenn er entweder
a) durch einen Ball der von einem Gegner geworfen wurde und noch keinen Boden, Wand oder anderes Objekt berührt hat, getroffen wird und der Ball danach Boden, Wand oder anderes Objekt berührt.
Ausnahme: Wird ein Spieler getroffen und ein Mitspieler fängt den Ball bevor der Ball den Boden, Wand oder anderes Objekt berührt hat. Dann bleibt der Spieler im Spiel.
b) ein Spieler während des Spiels mit einem ganzen Fuß oder mit beiden Füßen gleichzeitig eine der Spielfeldlinien (Grundlinie. Seitenlinie oder Mittellinie) übertritt. Das gleiche gilt für andere Körperteile.
c) durch einen vom Gegner geworfenen Ball, der zuerst einen Mitspieler getroffen hat und dann als Abpraller ohne den Boden, Wand oder anderes Objekt zu berühren den Spieler trifft und danach den Boden, Wand oder anderes Objekt berührt.
Wichtig: Kopftreffer zählen sind aber nicht erwünscht. Nach dem Spiel sollte der Schütze sich beim Getroffenen kurz entschuldigen.
Wichtig: Alle ausgeschiedenen Spieler verlassen schnellstmöglich das Spielfeld und setzen sich in der Reihenfolge, in der sie ausgeschieden sind auf die Bank.
Wichtig: Ein ausgeschiedener Spieler kann erst wieder ins Spielfeld zurück, wenn er auf der Bank sitzt und im Anschluss einer seiner Mitspieler den Ball fängt.

8. Zurückholen:
Fängt ein Spieler einen vom Gegner geworfenen Ball der weder Boden, Wand oder anderes Objekt berührt hat. So darf der erste ausgeschiedene Spieler wieder zurück ins Spielfeld. Alle anderen ausgeschiedenen Spieler rutschen nach.
Das Zurückholen funktioniert auch, wenn zuvor ein Mitspieler getroffen wurde und der Ball gefangen wurde bevor er den Boden, Wand oder anderes Objekt berührt hat.
Wichtig: Entgegen der Regeln im Erwachsenenbereich scheidet der Werfer eines gefangenen Balles nicht aus. Dadurch sollen alle Kinder zum Werfen ermutigt werden.

9. kein Blocken
Entgegen den Regeln im Erwachsenenbereich ist das Blocken eines Balles mit einem Ball den der Spieler selbst festhält nicht zulässig. Der getroffene Spieler scheidet in diesem Falle aus. Auf diese Weise sollen sich die Spieler verstärkt auf das Fangen des Balles konzentrieren.

10. Wurfzwang
Das Aussitzen der Zeit bei einem Spielervorteil ist nicht erlaubt. Um dieser Möglichkeit entgegen zu wirken und einem dauerhaften Spielfluss aufrechterhalten zu können wurde im Dodgeball der Wurfzwang eingeführt. Der Wurfzwang tritt ein, wenn ein Team mehr Spieler im Feld und mehr Bälle auf seiner Seite als der Gegner hat. Zeigt kein Team in dieser Situation an werfen zu wollen, setzt der Schiedsrichter den Wurfzwang ein. Das Team mit mehr Spielern und mehr Bällen wird vom Schiedsrichter aufgefordert mindestens so viele Bälle zu werfen, dass beide Seiten gleich viele Bälle haben. Der Schiedsrichter gibt dem Team dafür 5 Sekunden zeit. Wirft das Team nicht genügend Bälle, müssen alle Bälle ins gegnerische Feld gerollt werden. Dabei kann die Zeit vom Schiedsrichter angehalten werden.
--> Klingt kompliziert musste aber bisher noch in keinem Kinderspiel eingesetzt werden.
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