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Erkämpfte Siege sind manchmal die Schönsten

Nachdem die USG in der Vorwoche im Stadtderby gegen ein mit Sachsenligaspielern angereichertes Team der HSG Rottluff II erstmals in dieser Saison als Verlierer vorm Parkett gehen musste, wollte man mit einem Heimsieg gegen den ZHC Grubenlampe II schnell wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.
 
Beide Teams traten nicht in Bestbesetzung an, was sich in einem über weite Strecken krampf- und kampfbetonten Spiel bemerkbar machte.
 
In den ersten 10 Minuten gelang beiden Mannschaften nur ein mageres Törchen. In der Folge konnten die Gäste etwas mehr überzeugen, wohingegen die USG vor allem im Angriff wenig Zeigenswertes darbot. Nur selten kam man spielerisch zum Torerfolg und beulte zudem bei vielen Abschlüssen das Torgestänge und die Hallenwand ein, anstatt den Ball im Netz unterzubringen.
 
Dementsprechend lag man fünf Minuten vor der Halbzeitpause mit 6:9 hinten. In der Schlussphase des ersten Durchganges wurde das Angriffsspiel etwas flüssiger und dank einer soliden Abwehrarbeit konnte man den Rückstand bis zur Pause auf ein Tor verkürzen (10:11).
 
Allen im Chemnitzer Lager war klar, dass man dieses Spiel nur über den Kampf für sich entscheiden konnte. Zwar änderte sich am Spielniveau insgesamt nur wenig nach dem Seitenwechsel, doch die USG hatte nun häufiger ein Quäntchen mehr Bissigkeit in ihren Aktionen zu bieten.
 
In der 38. Minute konnte man erstmals in Führung gehen. Zwar gelang den Gästen noch einige Male der Ausgleichstreffer, doch so langsam kippte das Spiel zu Gunsten der Hausherren. Ausschlaggebend dafür war vor allem eine sehr einsatzfreudige Deckungsarbeit um den Mittelblock Heidenreich/Benomar. Zudem konnte man sich über das gesamte Spiel auf einen sehr guten Rückhalt im Tor verlassen.
 
Fünf Minuten vor Schluss konnte man mit einer ersten Drei-Tore-Führung eigentlich das Spiel ganz beruhigt zu Ende bringen. Doch wie so oft an diesem Tag, ließ man im Angriff die Möglichkeit zum nächsten Torerfolg liegen und trotz eines vereitelten Siebenmeters der Zwickauer, kamen diese eine Minute vor Ultimo wieder bis auf ein Tor heran.
Die letzte Spielminute wurde dann jedoch sehr clever ausgereizt und mit dem letzten Wurf der Partie stellte Benomar den 23:21 Endstand her.
 
Sicherlich konnte die USG an diesem Tag im Angriff nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen. Doch in solchen Spielen muss man eben zusammenstehen und sich auf gewisse Grundtugenden berufen. Dies konnte die Mannschaft charakterstark unter Beweis stellen und geht mit einer guten Ausbeute von 8:2 Punkten aus den ersten fünf Spielen in eine zweiwöchige Pause.
 
Am 5. November empfängt man den HC Fraureuth zum nächsten Heimspiel, dann in unserem neuen "Zuhause" in der Jakobstraße.
 
USG: Nowacki - Beer M. (2/1), Krumm (3), Mayerhofer (3), Heidenreich, Onken (3 mit rechts 1 mit links), Cramer, Leonhardt T. (6/3), Benomar (5)
 
MV: Beer D., Leonhardt J.
 

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