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FKK 2018

Am 22. September 2018 fuhren die Stoneheads in den Leipziger Süden. Der Cospudener See war das Ziel, an dem ein familiäres Beach-Turnier stattfand. Der lange Sommer neigte sich dem Ende zu, der Wetterumschwung war am Cossi deutlich zu spüren. Ein kräftiger Wind wehte nicht nur um die Nase, die Ultimate-Scheiben zu kontrollieren wurde an diesem Tag zu einer kleinen Herausforderung. 

1. Spiel: Stoneheads - Pizza (2:5)

Wir erwischten einen guten Start. Der Wind lud regelrecht zu einer Zonenverteidigung ein, sodass wir gleich mit einer Cup-Zone begannen. Unsere jungen Gegner aus Leipzig fanden anfänglich nicht die richtigen Mittel, sodass wir Turns erzwangen und mit 2 Punkten in Führung gehen konnten. Allerdings ließen die Pizzas nicht locker, handelten sich dann doch gekonnt durch die Zone und auch die Umstellung auf Man-Defense brachte uns nicht mehr den gewünschten Erfolg. Der Sieg ging damit verdient an die Pizzas.

2. Spiel: Stoneheads - Drehst'n Deckel II (3:10)

Als nächstes traten wir gegen bekannte Gesichter aus Dresden an. Sie spielten ihre große Erfahrung gegen unsere Zone aus, nutzten auch noch so kleine Lücken aus und der Wind schien ihnen auch nichts anzuhaben. Das war schon sehr erstaunlich. Unsere Offense fand auch nicht so ganz wirksame Mittel gegen die dicht-stehende Deckel-Zone. Turnover wurden in Fast-Breaks verwandelt und die Punkte landeten fast ausschließlich auf dem Konto der Dresdner. Ein paar Pünktchen konnten wir dennoch erkämpfen, ein gewagter aber erfolgreicher langer Pass von Erik auf Benno gehörte dazu.

3. Spiel: Stoneheads - Hallunken (4:6)

Gegen die Hallenser erwischten wir keinen gelungenen Start, allerdings drehten wir noch auf und kämpften uns bei einem Spiel mit hohem Spirit heran. Bei einem Stand von 4:5 wäre sogar noch ein Unentschieden möglich gewesen. Der letzte Punkt dauerte gefühlt eine Ewigkeit, es kam immer wieder zu Drops und somit zu Turnover. Fast hätten wir den Punkt für uns entscheiden können, aber das Glück war nicht auf unsere Seite. Trotz unseres hohen Kampfgeistes ging der Punkt an die Hallunken.

Als nächstes stand das Beerrace auf dem Programm. Wilma, Erik und Jacob lagen zu Beginn ein bisschen zurück. Allerdings holten sie zum Ende hin auf und die goldene Banane, von allen Teams begeehrt, befand sich am Ende zur Hälfte in Eriks Händen. Somit wurden wir als Beerrace-Sieger gemeinsam mit einem Leipziger Team gekrönt.

4. Spiel: Stoneheads - Ultimate Huskies (5:9)

Die Zonenverteidigung zog sich wie ein rotes Band durch den Spieltag - auch die Huskies bedienten sich dieser Verteidgungsart und forderten uns damit heraus. Wir selbst machten uns auch ein bisschen das Leben schwer, es war alles ein bisschen zu statisch, sodass wir kaum Bewegung nach vorne hatten. Ein paar glückliche Würfe der Berliner rundeten das Endergebnis ab.

5. Spiel: Stoneheads - Drehst'n Deckel Juniors (9:2)

Der Wind hatte nun ein bisschen nachgelassen, dafür legten wir nun im letzten Spiel einen Zahn zu. Wir spielten durchweg eine Man-De und auch die Offense konnte sich sehen lassen. Trotz schöner Aktionen der jungen Dresdner SpielerInnen blieb ihnen ihr persönliches Ziel von 3 Punkten leider verwehrt. Wir spielten sicher und holten somit unseren zweiten Sieg des Tages (neben dem Beerrace).

Wir belegten am Ende den 11. Platz von 12 Teams. Bei der Siegerehrung wurde noch der Spiritsieger gekrönt, den Titel konnten erstaunlicherweise wir mit nach Hause nehmen. Diese Ehrung ist natürlich wunderbar und ein wichtiger Preis für uns. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Dabei waren: Linda, Linni, Phine, Wilma, Benno, Erik und Jacob. Ein Riesendankeschön auch an Tim, unseren Pick-Up aus Leipzig :)

Da ein Ultimate Turnier noch nicht genug Sport an einem Tag ist, unternahmen Phine, Linda und Stoneheads-Fan Robert noch eine kleine abendliche Radtour von Frohburg nach Geithain. Allerdings war dieser Ausflug nicht ganz freiwillig. Die S-Bahn durfte aufgrund eines Polizeieinsatzes nicht bis nach Geithain weiterfahren, sodass der Zug in Fohburg endete. So schwangen wir uns auf die mitgenommenen Räder und düsten die 12 km nach Geithain um wenigstens den Anschlusszug nach Chemnitz zu erreichen. Geschafft aber glücklich erreichten wir drei Geithain und letztendlich auch Chemnitz.

 

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